Ferieninformationen Spanien
Bald geht es für Sie in die Ferien nach Spanien. Wir möchten Sie gut vorbereitet in Ihre Ferien schicken, deshalb haben wir einige nützliche Informationen für Sie zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen schon im Voraus einen schönen Aufenthalt. Viva España!

Verkehr
Vor einer Reise nach Spanien lohnt sich ein Blick auf die geltenden Verkehrsregeln: Neben einer Sicherheitsweste müssen dort verpflichtend zwei Warndreiecke an Bord sein.
Während das öffentliche Schnellstrassennetz in der Regel gebührenfrei ist, wird auf privat betriebenen Autobahnen (Autopistas) eine Maut erhoben, deren Höhe je nach Tageszeit schwankt. Für eine genaue Kalkulation von Maut- und Treibstoffkosten hilft der TCS-Routenplaner. In zahlreichen Städten sind Umweltzonen (ZBE) eingerichtet, in denen die Schweizer Vignette beziehungsweise ausländische Nachweise oft akzeptiert werden. Für Fahrten nach Barcelona ist allerdings eine vorherige Registrierung des Fahrzeugs erforderlich.
Günstige Tankmöglichkeiten bieten sich abseits der Autobahnen bei Supermärkten sowie in Gewerbegebieten. Die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ist vor allem im Norden des Landes und rund um die Ballungsräume gut ausgebaut; zur Streckenplanung empfiehlt sich unter anderem A Better Routeplanner.
Detaillierte Hinweise und Sicherheitsbestimmungen entnehmen Sie den aktuellen Reisehinweisen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Einkaufen und Restaurantbesuche
Einkaufsläden haben üblicherweise von 10:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Insbesondere im Sommer legen viele Geschäfte zwischen 14:00 und 17:00 Uhr eine Siesta-Pause ein. An Sonn- und Feiertagen bleiben Supermärkte und sonstige Läden in der Regel geschlossen.
Die Essenszeiten in Restaurants liegen für das Mittagessen meist zwischen 13:00 und 16:00 Uhr, während das Abendessen zwischen 20:00 und 23:30 Uhr serviert wird. Auf Campingplätzen können sich die Zeiten der Gastronomie hiervon unterscheiden.
In Spanien ist Trinkgeld kein Muss. Häufig ist eine Servicegebühr bereits in der Gesamtsumme im Café oder Restaurant inbegriffen. Wenn Sie zufrieden sind, ist ein Zusatz von 5 bis 10 % üblich. Über eine kleine Anerkennung freuen sich zudem Angestellte in Hotels, Taxis, Bars und Clubs – gerade vor dem Hintergrund des eher geringen Lohnniveaus.

Unbeschwerte Ferien
Bei akuten Beschwerden oder Bedarf an Fachärzten sind die lokalen Gesundheitszentren (Centro de Salud) sowie die Notaufnahmen (Urgencias) die richtigen Anlaufstellen. Die eigene Krankenkasse muss meist nur kontaktiert werden, wenn Sie Leistungen einer privaten Auslandskrankenversicherung nutzen möchten.
Freiverkäufliche Präparate erhalten Sie problemlos in den örtlichen Apotheken. Rezeptpflichtige Medikamente werden ausnahmslos nur mit einer entsprechenden ärztlichen Verordnung abgegeben.

Weitere nützliche Informationen
Zur Absicherung vor Ort sollten Ausweise, Bank- und Versicherungskarten abfotografiert und digital an sich selbst geschickt werden. Das erleichtert bei Diebstahl oder Verlust die Wiederbeschaffung. Zudem lohnt es sich, wichtige Notfallkontakte im Smartphone mit dem Kürzel „ICE“ (In Case of Emergency) abzuspeichern.
Reiseadapter werden nicht benötigt, da die Steckdosen kompatibel sind. Auch die Uhren müssen Sie nicht umstellen – in Spanien gilt dieselbe Zeitzone sowie Zeitumstellung wie in Deutschland.

In der Öffentlichkeit müssen Hunde in ganz Spanien stets an der Leine geführt werden. Eine Maulkorbpflicht besteht hingegen nur für Rassen, die aufgrund bestimmter Merkmale oder Verhaltensweisen als potenziell gefährlich eingestuft werden. Für diese Tiere greifen zudem erweiterte Nachweis- und Versicherungspflichten.
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